Sonntag, 28. August 2011

Das A B C meines Lebens...

Afrika(ner), A...kalt, Annika

Ja, einen deutschen Sommer haben sich viele anders vorgestellt. Ich mir auch! 15°C und Nieselregen begrüßten mich, als ich in der schönsten Großstadt Deutschlands ankam. Afrika ist anders. Da ist (meistens) sogar der Regen warm...
Aber da wird insgesammt mit dem Wetter ander umgegangen. Man nimmt es hin, wie es kommt. Ändern kan man es eh nicht! Regen ist Segen - Sonne auch!
Und ich, Annika, stehe dazwischen. Ich kann mich nicht sonderlich über das a...kalte Wetter freuen. Und trotzdem bin ich dankbar in einem Land wohnen zu dürfen in dem Wasser kein Problem darstellt.

Und so ist es besser einfach fröhlich und dankbar das Wetter hinzunehmen, wie es kommt. Ändern können wir es durch unsere schlechte Laune auch nicht! =)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Deutsche sind so anders!

Wenn man mit einem relativ neuen Team in eine Kultur wächst fällt einem nicht auf, wenn man sich verändert. Wechselt das Team dann aber und man bleibt als einziger übrig, der die Kultur kennt, merkt man wie anders doch die Deutschen sind... Komisch! So pünktlich. Perfektionistisch. Unflexibel. So wenig auf Beziehungen orientiert... Hier bin ich weder deutsch noch kongolesisch... irgendwie dazwischen.

Samstag, 9. Oktober 2010

HILFE!

Wenn die Sonne droht, ist Hühnertot!
Bei uns ist eine Seuche ausgebrochen. Drei Hühner sind schon tot. Auch eines von meinen!!! Schnief! Es hat die Erdfrau erwischt... Gestern morgen sah sie schon nicht gut aus. Mittags war sie dann schon steif! Jetzt ist nur noch Zecke übrig! Sie MUSS durchhalten!
Gestern haben wir dann den "Tierarzt" gerufen. Ich hoffe mit den Medis wird das jetzt aufhören. Aber wenn es lange nicht regnet und die Sonne so knallt, dann gibts wohl viele Krankheiten für die Hühner...

Aber einen Teilerfolg hab ich zu berichten:
Wenn mann sie jetzt abends dazu "auffordert" in die neue Hütte zu gehen, dann tun sie es auch!!! Der Hammer!
Nachdem ich zwei Abende eine lange Prozedur mit ihnen durchgestanden habe, haben sie am dritten abend wohl eingesehen, dass ich hartnäckiger bin als sie! Jetzt klappts!!!

Mittwoch, 29. September 2010

Maus und Opossum

Meine beiden Lieblinge… Der Schock sitzt tief! Ich war so stolz auf die beiden. Sie waren so zutraulich und liebevoll. Morgens haben sie mich mit einem vertrauten Gackern begrüßt.
Maus, so weiß und stolz. Ich dachte sie würde eines Tages eine gute Mutter werden. Und Opossum. So schön groß gewachsen mit einem prächtigen Farbenkleid und immer neugierigen Augen.
Jetzt sind sie weg. Sie werden nie wieder zu mir kommen. Und warum? Eine so lange Zeit haben sie mich getäuscht. So lang hatte ich auf Eier gehofft, die nie kommen würden.
Jetzt habe ich sie eingetauscht. Jetzt sitzen zwei neue, scheue, junge Hühner im Käfig. Ich werde neues Vertrauen aufbauen müssen. Neu um sie werben. Namen geben. Mich liebevoll ihnen zuwenden und sie in ihrem neuen Zuhause willkommen heißen.
So wie ich es mit Maus und Opossum getan habe – meinen Hähnen.

Sonntag, 26. September 2010

Ein anderes Geheimnis

Dass sie so lange gar keine Eier gelegt haben, hat mich misstrauisch gemacht. Immerhin MÜSSEN Hühner Eier legen. Sie können sich nicht dagegen entscheiden. Geneddisch!!!
Mein Gartenjunge hat dann in der 2. Etage des Truthanhauses ein geheim angelegtes Nest gefunden – mit 6 Eiern. Schön! 5 habe ich mir unter den Nagel gerissen. Eins habe ich da gelassen, weil ich gehört habe, dass sie dann besser Einer legen.
Nachdem ich einige Tage das geheime Nest beobachtet habe und ich außer dem einen Ei nix entdecken konnte, war ich um so überraschter, als mich eines Morgens ein kleines Kücken vorwurfsvoll anpiepste. Wie es den freien Fall von der 2. Etage auf den Boden der Tatsachen überlebt hat, weiß ich nicht. Nur das es so ist. Ein Nachwuchs der was ab kann. Hoffentlich ist es ein Mädchen. Dann kann sie mir in 6 Monaten viele, viele Eier geben!
Wir brauchen nur noch einen Namen. Vielleicht etwas was zu „Maus“ und „Opossum“ passt und was sowohl für einen Hahn und ein Huhn passt… Vorschläge?

Freitag, 24. September 2010

Ein Satz mit X...

Nachdem meine Hühner den Bau ihres neuen Heimes mit großem Interesse verfolgt haben, sind sie nach Fertigstellung um so desinteressierter dieses auch zu benutzen. Auch eine Hand voll Mais, was sie sonst immer zusammengeholt hat, hilft innerhalb dieser vier Wände nur beschränkt.
Nur die Mutigsten unter ihnen trauen sich freiwillig rein. Und davon haben wir nicht viele.
Misstrauische Blicke und verwirrtes Gackern verfolgen mich, wenn ich nachsehe, ob sich doch evtl. ein Ei verirrt hat. Aber bisher wurde ich enttäuscht. Um so mehr erinnern sie sich wieder an die hübsche Hütte der Truthähne und benutzen diese häufiger. Und geben – man höre und staune – auch wieder Eier. Nicht viele, aber 1-2 sind am Tag drin. Immerhin.
Schlafen tun sie allerdings immer noch lieber auf ihrem Baum den sie trotz gestutzter Flügel erklimmen. Wie sie das schaffen ist mir ein Rätsel. Aber die kleinen dürfen ja auch ihre Geheimnisse haben.

Dienstag, 27. Juli 2010

Alles nicht so einfach

Nachdem meine Stange für die Hühner unter dem Gewicht der dicken Truthähne 3x zusammengebrochen ist, habe ich beschlossen ein neues Haus für die Hühner zu bauen. Samstag ist Stichtag.
In der Zwischenzeit war ich natürlich nicht untätig! Das Vertrauen meiner Schützlinge zu stärken hat wunderbar geklappt. Meine beiden Lieblinge fliegen mir jetzt schon auf den Arm und fressen mir aus der Hand, wenn ich was zu Essen dabei habe.
Nur mit den Eiern klappt es noch nicht so, wie ich mir das vorstelle...